Wohnungssuche war gestern – jetzt ist Häuserkampf!
Gepostet am Dez 2, 2010 | 6 Kommentare




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Are you ready to ruuuuuuuuuuumble??
In Hamburg eine Wohnung zu finden, ist in etwa so leicht wie einen durchschnittlichen Blogpost von Hanns Kronenberg auf Anhieb zu verstehen. Daher habe ich mir im Rahmen des Hanns’schen Adventskalenders zusammen mit den Mädels und Jungs von Jochen Schweizer einmal Gedanken dazu gemacht, wie man sich adäquat dafür wappnen kann. Die Lösung ist klar: Du musst hart sein, unerschrocken, eiskalt und unberechenbar!
Dem Brecher in uns steht in der heutigen Zeit eine verweichlichte Existenz mit Sitzheizung, Massagesessel, Navi und Treppenlift im Weg. Das muss nicht sein! Entdecke die Urgewalt, die in Dir steckt und bereite Dich vor für den Kampf Deines Lebens!
Preis 1: Ich will den ultimativen Häuserkampf!

Preis 1: SWAT-Einsatz in Berlin
Du lebst in Hamburg oder München und suchst seit gefühlten 4 Jahren eine Wohnung? Jede Besichtigung gleicht einem Open Air-Festival mit 300 hartentschlossenen Gegnern? Dann bist Du hier richtig! Wenn Du einen waschechten SWAT-Einsatz miterleben willst, schreibe einen Blogpost mit einer kurzen Erklärung, warum gerade Du der Rambo unserer Zeit bist und twittere die URL: “Über Chuck Norris kann ich nur lachen! [URL] #häuserkampf @nerdinskirt!”
Der Preis: das SWAT XXL-Programm mit Selbstverteidigungskurs, Drogenbosse überwältigen und Kampftraining! (Alternativer Gewinn: ein Gutschein von Jochen Schweizer im Wert bis 139 Euro)
Preis 2: Ich scheiss auf die Karre!

Preis 2: Ey Mann, wo ist mein Auto??
Du hast schon längst eine Wohnung in Eimsbüttel oder einer vergleichbaren Traumgegend gefunden und hast jetzt das Problem, dass Du zwar irgendwo wohnst, aber Deine Karre nirgends unterkriegst? Die Parkplatzsuche kostet Dich täglich ein bis zwei Stunden? Bevor Du jetzt die Familienkutsche bei den nächsten Autobränden einfach mit anzündest, lass die Aggressionen doch woanders ab! Gewinne die ultimative Auto-Verwüstung mit einem Blogpost über kreative Parkplatzsuche und dem Tweet: “Ich scheiss auf die Karre! [URL] #häuserkampf @nerdinskirt!”
Der Preis: einmal alles rauslassen beim Auto zertrümmern! (Alternativer Gewinn: ein Gutschein von Jochen Schweizer im Wert bis 99 Euro)
Preis 3: Wohnungsbesichtigung? Nicht mit mir, ich komm durch’s Fenster!

Preis 3: Nur der erste Schritt tut weh...
Stell Dir vor, es ist Wohnungsbesichtigung und Du bist schon drin! Eine hervorragende Möglichkeit, das Entern der Wohnung zu üben, ist House Running! Es mag Menschen geben, die wahnsinnig genug sind, das zu machen und Dir mir berichtet haben, dass ja nur der erste Schritt, der über die Kante, etwas Überwindung kostet… Ne Kinder, für mich wär das nichts! Aber vielleicht für Dich? Dann schreib einen Blogpost über Dein bisher gefährlichstes Erlebnis und twittere die URL: “Ich kenne keine Angst, Ihr Weicheier! [URL] #häuserkampf @nerdinskirt!”
Der Preis: totaler Nervenkitzel beim House Running – quasi ein Spaziergang
(Alternativer Gewinn: ein Gutschein von Jochen Schweizer im Wert bis 79 Euro)

Wie hart bist Du wirklich? Ich bin gespannt!
So, jetzt musst Du Dich entscheiden: 1, 2 oder 3? Oder haste Angst?
Einsendeschluss ist der 10. Dezember 2010 – 00:01 Uhr ![]()
Die drei Gewinner werden aus allen rechtzeitig eingegangenen Tweets ausgelost.

Ich danke Jochen Schweizer für die Unterstützung. Dicker Kuss an Inga und Billy
Ich wünsche brachialen Spass und fröhliche Weihnachten!
Eure Astrid

Was eine geile Idee, Astrid! Glückwunsch.
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LikeDislikeJa sehr geil!
Bisher das schärfste der 6 Törchen!
Wenn ich nicht so unglaublich Blogfaul wäre..geht auch nur Euren Link twittern?
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LikeDislikeNa hör mal
Ein, zwei Sätze sollten schon drin sein!
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LikeDislikeMein Leben im Häuserkampf (Teil Donnerstag)
Da ist sie nun, meine kleine Kolumne, über Krieg und Frieden, abseits von Tolstoi. Also Pappnase auf und raus ins Getümmel.
Auf der Straße erstmal schön hingelegt, weil der Mieter im Erdgeschoss vergessen hat zu streuen. Zustände sind das.
Um die Ecke steht eine Schlange Menschen, also hinten angestellt, kennt man schließlich noch von früher. Schwimmbad, Essenmarke, Pommesbude. Immer steht man an, und wie ich es hasse.
Nach gefühlten 3 Tagen stehe ich nun vor dem Haus mit der Nummer 14. Schnell noch an der Oma vorbei geschummelt, als sie kurz wegsah. Denn schließlich ist das hier Kampf. Da mein letzter SWAT-Kurs allerdings etwas her ist, bekomm ich von hinten schon die Belohnung, in Form eines Regenschirms verpasst. Schlechte Deckung meinerseits und eine triumphierenden Oma, die ihren Hackenporsche genüsslich über meinen noch zuckenden, am Boden liegenden Körper zieht und wieder vor mir in der Schlage steht.
„Was gibt’s hier eigentlich?“ hör ich jemanden 20 Meter hinter mir fragen.. Das ist mir ja Einer. Anstellen und nicht wissen wofür. Zustände sind das.
Ich trete also zur Haustür rein. Ein schick gekleideter Mann, im Anzug mit Kladde unter dem Arm begrüßt mich. Der Anzug zieht nach seiner Kommunion aus und insgesamt macht er den Eindruck, dass so jemand wie ich, eher keine Chance hätte hier auch nur seinen Schlafsack in die Ecke zu legen. Geschweige denn einzuziehen. Will ich auch gar nicht, denn wenn diese Oma hier in der Nachbarschaft wohnt, bekomme ich eh kein Auge zu und lebe in ständiger Angst.
Hätte ich gewusst, dass hier eine freie Wohnung ist, hätte ich schon vor Tagen mit Fahne, Sprühdosen und Hund mich eingerichtet und hätte gar keine Besichtung mehr zugelassen. Aber Konjunktive helfen hier auch nicht weiter. Also Kehrtwende. Kopfhörer auf, im Menü schnell Scherben angeklickt und aufgedreht „Das ist unser Haus…“ Mit dem Edding schmiere ich noch schnell ein eingekreistes A in den Flur und hinterlasse meine Schuhabdrücke im Schnee. Wollte eh nur Kippen holen.
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LikeDislikeHi Astrid,
klasse Idee
da mach ich doch glatt mal persönlich mit. Ich bin immer der Rambo bei solchen Wohnungsbesuchen, weil ich mir immer gleich den Makler oder Vermieter schnappe und in ein krasses Gespräch verwickle. Bei Makler mache ich es mir immer zur Aufgabe vor dem Termin die Webseite anzuschauen und dann am Termin meine Webskills spielen zu lassen. Sprüche wie:”Wenn Sie mich nehmen, dann helfe ich Ihnen bei Google weiter oben zu stehen mit einer handvoll kostenlosen Links.” oder ich sage:”Mensch, ich habe Ihre Webseite gesehen, dass Sie sich noch aus dem Haus trauen?” Lassen Sie mir den Vertrag da, dann nehmen wir uns bei einem Vino Ihre Webseite vor, nich nich?
Der Tweet is auch schon raus.
Na dann mal viel Erfolg mit der Aktion. Grandios verpackt
Grüße,
Tobias
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LikeDislikeHiermit beanspruche ich, die Oma aus Belas Geschichte auch einen der drei Preise, sonst gehe ich an die Presse und erzähle die wahre Geschichte. Es war nämlich kein “Hackenporsche” sondern ein Bollerwagen. Ich war auf dem Weg zum Einkaufen, als dieser Chaotenrowdie mich in die Büsche schubste. Ja, aber ohne mich, sag ich dir. Schnell die “Hörzu” aus der Tasche gezogen und dem, übel nach Bier und Sekt riechenden, Punker was über die Rübe gegeben. Der hat blöd geguckt. Scheißpack, so was wollen wir nicht in unserer Siedlung, das ist eine ruhige Gegend. Danach war auch ruhe. Also schön auf die Coach gelegt, Zeitung unter die Füsse und Mittagsschlaf, später will ich ja auch noch zum House Running.
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