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Die Stadt Hamburg hat von der EU-Kommission den Titel der Umwelthauptstadt Europas 2011 verliehen bekommen, womit sie als führend in Sachen Umweltschutz, Ökologie und Naturpflege gekennzeichnet wurde.

Um dem Titel gerecht zu werden präsentiert Hamburg neben Zahlen, Daten und Statistiken zum Thema Umwelt und Umweltschutz in der Stadt auch zahlreiche Projekte im Rahmen des Stichwortes „Umwelthauptstadt“. Seit November 2010 finden in Hamburg regelmäßig Veranstaltungen statt. Von Vorträgen und öffentlichen Diskussionen über Klimaschutz und Abfallwirtschaft in Metropolen bis hin zu Filmvorstellungen über Lärmrichtlinien und Lärmschutz oder Informationsveranstaltungen zum Thema „Bioabfall als Wertstoff“.

Angesprochen werden nicht nur umweltpolitische Fachthemen oder Experten und Politiker, sondern auch ganz speziell der Verbraucher in der Gesellschaft, speziell in Hamburg. Neben der Diskussion um nachhaltiger Wirtschaftspolitik, wie sie täglich in den Medien zu verfolgen ist, können sich Besucher der Veranstaltungen in Hamburg auch über die Möglichkeit informieren, als Einzelperson bzw. Privathaushalt dazu beizutragen, das Leben in Hamburg oder einer Großstadt an sich umweltfreundlicher zu gestalten.

Beteiligt ist an den Projekten nicht nur die Stadt Hamburg, sondern besonders Unternehmen aus Industrie und Dienstleistungsgewerbe und Handel – gerade der Hamburger Hafen spielt eine zentrale Rolle -, sowie private Organisationen die in Hamburg ansässig oder tätig sind.

Weniger abstrakt sind die „Umwelttouren“, die Besucher durch Naturschutzgebiete oder Wattlandschaft machen können, um direkt über Pflege von Naturreservate und deren intelligente und nachhaltige Nutzung zu erfahren, oder einfach nur einen Ausflug zu genießen.

Der Titel der Umwelthauptstadt Europas wurde erst zweimal verliehen, das erste Mal an Stockholm. Er soll die Städte aber nicht primär belohnen, sondern ihnen die Möglichkeit und Verantwortung übertragen, internationale Impulse auf den Gebieten Umweltschutz und Ökologie zu setzen und als Vorbildfunktion zu fungieren, um gemeinsam das Problem einer zunehmend durch den Menschen belasteten Umwelt anzugehen.

Darüber hinaus ist es auch für die Stadt selbst ein Ansporn, die bestehenden Verhältnisse beizubehalten und zu verbessern, denn auch Hamburg ist noch kein Umweltparadies.
Mehr dazu unter: umwelthauptstadt.hamburg.de