Das Karoviertel, genauer gesagt Karolinenviertel, gehört zum Stadteil St. Pauli der Freien und Hansestadt Hamburg. Administrativ gesehen bildet das Karoviertel den 108. Bezirk von Hamburg-Mitte. Das Karoviertel umfasst das östliche Gebiet der U-Bahn Linie Nummer 3 und die westlich gelegenen Gebiete zwischen Lager-, Schanzen- und Sternstrasse. Im Osten wie auch im Norden ist das Karoviertel vom Messegelände eingegrenzt. Im Westen hingegen vom Schlachthof und südlich vom Heiligengeistfeld.

Sternstraße im Karolinenviertel in St. Pauli (Photo: Staro1 / Wikipedia)

Sternstraße im Karolinenviertel in St. Pauli (Photo: Staro1 / Wikipedia)

Früher galt das Karoviertel als eine verarmte Wohngegend. Die Bebauung des Viertels stammt größtensteils aus der Gründerzeit. Seit vielen Jahren wird das Karoviertel im Rahmen der Stadterneuerung saniert und hat sich in der Zwischenzeit zu einem mulitikulturellen Viertel gemausert, in dem Einheimische, Zuwanderer, Szene-Läden sowie Designer- und Modegeschäfte ihre Heimat gefunden haben.

Den Namen “Karolinenviertel” hat dieser Bezirk durch die Karolinenstrasse. Diese ist nach dem Patrons der Vorstadt benannt, welcher aber in der Anfangszeit noch mit C geschrieben wurde. Am östlichen Zugang zu der Carolinenpassage kann man dies immer noch mit C lesen. Bevor der Name Karolinenviertel sich durchgesetzt hat, wurde dieser Bezirk “Schlachthofviertel”, “Vor dem Holstenthor” oder “Nord St.Pauli” genannt.

Die sogenannte Hauptstrasse des Karoviertels ist die Marktstrasse. Diese erhielt ihren Namen, da sie zum neuen Pferdemarkt führte. Davor hieß sie “Bei der Glashütte” oder “Bei der Ölmühle”. Die Vorderhäuser der Marktstrasse waren immer sehr großzügig geschnitten, was man von den Hinterhäusern nicht sagen kann. Diese wiesen damals sehr beengte Wohnverhältnisse auf, wie zum Beispiel die Budenreihe. Die Markstrasse ist inzwischen sehr bekannt, sogar weit über Hamburg hinaus.

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