Hier pulsiert das Leben: das legendäre Schulterblatt auf der Sternschanze

Hier pulsiert das Leben: das legendäre Schulterblatt auf der Sternschanze

Die Sternschanze ist der neueste Stadtteil von Hamburg.
Dieser Stadtteil liegt zwischen den Stadtteilen Rotherbaum, St. Pauli, Altona-Altstadt und Eimsbüttel. Flächenmäßig ist die Sternschanze der kleinste Stadtteil von Hamburg mit gerade einmal einem halben Quadratkilometer.

Den Namen bekam dieser Stadtteil durch die im Jahre 1682 entstandene sternförmige Verteidigungsanlage, die den Namen Sternschanze besaß. Der berühmte Tierpark von der Familie Hagenbeck eröffnete im Jahr 1874 im Stadtgebiet Sternschanze. Im Jahr 1907 musste dieser nach Stellingen übersiedeln, da nicht mehr genug Platz vorhanden war. 1892 hat der Schlachthof seine Pforten im Schanzenviertel eröffnet, was zur Folge hatte, dass immer mehr Geschäfte für Schlachtereibedarf in der Gegend eröffneten. Daher bildete sich das bekannte Stadtbild vom Schanzenviertel mit mittleren und größeren Betrieben aber auch von Wohngebieten.

Besonders in den 70er Jahren entdeckten die Studenten das Schanzenviertel, da dieses sehr Uni-nah und preisgünstig war. Ebenfalls war die Lage des Schanzenviertels ausschlaggebend, denn dieses liegt sehr zentral und hat eine überaus gute Verkehrsanbindung.

Der Sternschanzenpark, auch Schanzenpark genannt, liegt im nordöstlichen Bereich des Schanzenviertels und umfasst ungefähr zwölf Hektar. Der Park wird das ganze Jahr über zum Joggen und spazieren gehen genutzt. Im Sommer wird dies zusätzlich noch zum Grillen und Relaxen sowie im Winter zum Schlitten fahren genutzt.

Das bauliche Wahrzeichen des Schanzenviertels ist der 59 Meter hohe Wasserturm. Dieser trägt den Namen Sternschanzenturm und wurde im Jahre 1910 in Betrieb genommen und 51 Jahre später stillgelegt. Nach einer langjährigen Suche wurde der Sternschanzenturm entkernt und zu einem Hotel umgebaut, welches im Jahr 2007 eröffnet hat.

Wohnungen in der Sternschanze